Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bingen

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Eintrag von: Luxy Datum/Uhrzeit: 06.02.2011, 12:54 Uhr
Alle, die uneinsichtig aus egoistischen Gründen an der Vorgehensweise der bei der Bergung beteiligten Organisationen herumörgeln sollten bedenken, daß hier mit sehr hohen Kosten für die Allgemeinheit ein verunfalltes Binnenschiff beseitigt wird, das aus meiner Sicht unter diesen Umständen garnicht hätte fahren dürfen.

WSA, WSP, Feuerwehr und alle andere auf dem Rhein aktive Behörden sind ebenso, wenn nicht sogar mehr, für die Anwohner entlang des Flusses da.

Der Rhein gehört nicht den Schiffern, sie dürfen ihn nur nutzen; wenn mangels Sorgfalt durch Binnenschiffe Schäden entstehen sollte sich die verursachende Zunft mit Kritik an den Hilfskräften zurückhalten.

WSA und alle bei der Bergung Beteiligte:
als Anwohner danke ich für euer besonnenes Vorgehen und den Erfolg, daß offenbar keine weiteren Schöden entstanden sind.

Bitte macht genauso weiter und laßt euch nicht von unsachlichen Querolanten verunsichern.
 
Eintrag von: Insider Datum/Uhrzeit: 06.02.2011, 00:58 Uhr
Ich möchte hier einmal ausdrücklich die geniale Organisation der geregelten freigegebenen Talfahrt loben, was erstens dem zuständigen Mitarbeiter des WSA Mm (dem HSV.....) vor Ort zu verdanken ist, der quasi übermenschliches an diversen Telefonen geleistet hat, weiter den Kollegen der Niederländischen RSW, die mit viel Einfühlungsvermögen in ihrer Muttersprache zur Entspannung beigetragen haben und nicht zuletzt dem tollen Verständnis der Binnenschiffer auf jede Anweisung, damit die Schifffahrt wieder geregelt in Fahrt kommt....
 
Eintrag von: Bram Datum/Uhrzeit: 05.02.2011, 15:10 Uhr
Kommentar der Redaktion:
Mit der Forderung nach einem einsatzbereiten Besatzungsmitglied auf dem Vorschiff wird bezweckt, dass bei technischen Problemen im Vorschiff unmittelbar eingegriffen werden kann (z. B. Handsteuerung Bugstrahl, Handsteuerung Anker, etc.) und nicht erst jemand aus dem Steuerhaus nach vorne laufen muss.

Mit freundlichen Grüßen
webmaster

Hallo
Da bin ich nicht mit einverstanden,vorne brauch ich bei normale fahrt das heist ach mit entgeen kommende bergfahrt niemals ein bugstral
und wie ich shön sagte vorne ein anker zu werfen ware wol das blödeste was man machen kan oder wolt ihr nog mehr sperrungen ich halte es vor unverantwortlich sie vorne zu stationieren
hinten ist viel mehr die sicherheit erwunst wie vorne
Ich habe dieses thema shon mit viele colegen besprochen und alle waren wir uns einig daruber....
aber ......gesets ist......usw?
gruss Bram
 
Eintrag von: Eckhard Schmidt Datum/Uhrzeit: 05.02.2011, 15:08 Uhr
Das öffentliche Interesse an Havarie und Bergung des Tankschiffes "Waldhof" ist auch vier Wochen nach dem Unglücksfall vorhanden, auch wenn es allmählich abflaut und von anderen Ereignissen verdrängt wird. Mit kleinen Randnotizen wird hier in Torgau in der lokalen Tageszeitung berichtet. Mehr Raum wurde da schon der Berichterstattung zu Mahnwachen an Elbe und Saale eingeräumt, die erst am vergangenen Wochenende stattfanden. Die Sorge der Teilnehmer, dass der aus wirtschaftlichem Interesse erforderlich erscheinende Ausbau der Elbe die Umwelt nachhaltig schädigen kann, ist sicher nicht unbegründet. Aber nicht nur der Ausbau zur leistungsfähigen Wasserstraße, sondern auch die intensivierte Nutzung durch die Schifffahrt birgt Gefahren für Menschen und Umwelt, wie die Havarie auf dem Rhein deutlich macht.

Ob es gelingen wird, ein tragfähiges Konzept für Ausbau und Betrieb der Wasserstraße Elbe zu entwickeln, das alle Interessengruppen mittragen können, hängt sicher auch davon ab, wie die zuständigen Behörden bereits in der Planungsphase öffentlich agieren. Planfeststellungsverfahren nach Gesetzeslage reichen bei Vorhaben dieser Dimension heute nicht mehr. Stuttgart 21 ist da wohl Beispiel.

Mir erscheint es deshalb wichtig, dass nach Beendigung der Bergungsarbeiten auch die Ergebnisse der Unfalluntersuchung öffentlich gemacht werden und dort, wo es notwendig ist auch Änderungen herbeigeführt werden, damit die Wasserstraßen sichere Verkehrswege bleiben und so auch im Bewusstsein der Menschen verankert sind. Damit wäre sicher auch den an der Bergung beteiligten und mit Umsicht agierenden Menschen am besten gedankt, denn sie haben eine Katastrophe verhindert. Es würde mich enttäuschen, wenn die Untersuchung mit der Feststellung menschlichen Versagens endet. Fehlverhalten ja, aber davon allein kentert kein Schiff.
 
Eintrag von: wspler Datum/Uhrzeit: 05.02.2011, 15:04 Uhr
Hallo Leute,
ich weiss nicht ob der eine oder andere hier denkt wir machen das Ganze zum Spass. Ich bin WSP Beamter am Oberrhein und seit dem Unfall zu zig Überstunden nach St. Goar oder Bingen gefahren. 15 Std. Dienst am Stück sind für jeden einzelnen von uns WSP`lern z.Z. an der Tagesordnung. Und das jeden zweiten Tag und mehr.
Wir sind alle froh wenn wir wieder "Normaltät" am Rhein haben, aber bitte, nehm es eben hin, auch wenn ich weiss das Existenzen dahinter stehn.
Respekt und mitleid mit den trauernden Hinterbliebenen und Verletzten.

Gruß an alle Schifffahrtstreibenden
 
Eintrag von: peter Datum/Uhrzeit: 05.02.2011, 09:49 Uhr
warum die bergfahrt nicht morgens auch 2 stunden fahren lassen. die erste talfahrt ist nicht fruher als 8.00/8.30 ist nur eine frage
 
Eintrag von: Ela     Website: http://www.binnenschiffahrtswelt.de Datum/Uhrzeit: 05.02.2011, 09:26 Uhr
Hallo,
ich finde nicht, dass die Presse spärlich berichtet. Ich habe jeden Tag etliche Presseberichte in meinem Postfach. Jeden Tag überlege ich, welche ich auf meiner Homepage bringe, welche wichtig oder nur reißerisch aufgemacht sind.
Was ich hier auch nicht gut finde, ist, dass viele meckern und irgendwelche Theorien aufstellen aber wohl zu feige sind, ihre Emailadressen anzugeben.

Ich denke, dass das WSA, die Feuerwehr und alle anderen Beteiligten schon wissen was zu tun ist und ihrer Verantwortung gerecht werden. Mehr Vertrauen in diese Leute, deren Job ja auch nicht gerade ungefährlich ist, wäre angebracht. Wenn man außen vorsteht ist es immer einfach Kommentare abzugeben und anonym erst recht.

Gruß von Ela von der Binnenschiffahrts-Welt
 
Eintrag von: ET18 Datum/Uhrzeit: 05.02.2011, 00:33 Uhr
Hallo Zusammen vorallem Hallo "Realist"

Also erst einmal ein Riesen Lob für den Unermüdlichen Einsatz aller an der Bergung beteiligten.
Ich schliese mich vollkommen der Meinung von Maren an.
Ausserdem zeigt es auch das eine "kleine Dorffeuerwehr" einen solchen Einsatz zumindest am Anfang mitleiten kann und auch Weiterhin unterstützen kann.
Ich finde es ungeheuerlich die Leute nieder zu machen die ihre gedanken um diesen Einsatz unteranderem mit nach Hause nehmen und entscheidungen treffen MÜSSEN die allen irgendwie in irgendeiner vorm weiterhelfen.
Aber aus der Ferne zu Urteilen ist ja auch einfacher da muss man kein REALIST sein!
 
Eintrag von: oldenburg Datum/Uhrzeit: 04.02.2011, 21:57 Uhr
Also, erst mal meinen Respekt vor dem geraden Rücken der Leute vom WSA. Die Wirbelsäule der westeuropäischen Binnenschifffahrt so lange zu sperren bzw. nur kontrolliert frei zu geben, zeugt von der Unabhängigkeit von wirtschaftlichen Interessen und hohem Sicherheitsbewusstsein für Menschen und den Fluss, auch wenn es einzelne Reedereien und Partikuliere hart treffen wird (es gibt aber doch wohl Versicherungen?). Es geht doch wohl erst einmal darum, diesen Gefahrenherd einzuschätzen. Wenn dann die Havarie ausgerechnet während einer Hochwasserperiode stattfindet, kann man, außer den Personen, die die Haverie verursacht haben, wohl niemanden für die Verzögerung bis zum Eintreffen der Kräne und der Sicherung verantwortlich machen. Und: Bevor halb St. Goarshausen und die Loreley nach einer Wasserstoffexplosion in den Rhein schwappen und für noch längere Probleme sorgen (hoppla!) ist ein dezenter Umgang mit dem Problem allemal angesagt. Schließlich noch etwas, u. a. bezogen auf einen früheren Beitrag: Alle Schiffsbewegungen auf dem Rhein haben eine erhebliche Sogwirkung. Ich bin beinahe täglich am Rhein bei Leverkusen (km 703-704) und stelle dabei immer wieder fest, dass Talfahrer ebenso wie Bergfahrer selbst bei normalem Wasserstand einen "Tiedenhub" von bis zu 40 cm verursachen, vom Wellenschlag einmal ganz zu schweigen (der bei Talfahrern deutlich ausgeprägter ist). Die Havarieursache wird sicher geklärt werden. Vermutungen gibt es viele. Aber es gehört bestimmt auch eine Portion Mut und Erfahrung dazu, bei Hochwasser und entsprechender Stromgeschwindigkeit, noch einen Ticken Schraubenumdrehung drauf zu legen, um die Fuhre, wie ein Bierkutscher, sicher durch die Kurve zu bekommen, ohne abzuladen. Der Unterschied zwischen ein paar Kisten Bier und 2.000 tonnen Schwefelsäure? Lasst uns froh sein, dass die Fa. Sandoz in Basel nicht wieder ihr Löschwasser praktischerweise in den Rhein entsorgt hat...
 
Eintrag von: Kanalaki Datum/Uhrzeit: 04.02.2011, 17:53 Uhr
Zitat von "Weiterdenker":Man kann vorsichtig vorgehen, mann kann übervorsichtig vorgehen, man kann aber auch vorsätzlich verzögern. Zitat Ende

Dieser Satz ist doch wohl nicht wirklich ernst gemeint?!!!
Soll noch mehr geschehen an der Waldhof?? Ist es nicht genug, dass bereits zwei Menschen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ums Leben gekommen sind?? Also ist doch bei dieser sicher Schwierigen Bergung aeusserste Vorsicht geboten. Dem Bergepersonal absichtliche Verzoegerung zu unterstellen ist eine Frechheit!!
 
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