Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bingen

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Eintrag von: Thomas Schweizer     Website: www.schweizer-wasserbau.ch Datum/Uhrzeit: 04.02.2011, 14:20 Uhr
Es ist schade dass über die Medien nur spärlich über den Fortschritt berichtet wird. Die Auswirkungen sind bis nach Basel spürbar. Wir haben selten soviele Schiffe in Basel liegen.
Ein Teil der Schiffer fährt in Skiurlaub, aber so richtig Spass macht es wohl keinem wenn man bedenkt was es jeden einzelnen kostet.
Wir drücken allen beteiligten die Daumen dass die Bergung ohne Zwischenfälle gut abläuft. Erst dann kann man Beweisen dass die Schiffahrt selbst im "Worst Case" ein sicheres Transportmittel ist. Das sollten wir nie Vergessen trotz aller Ungeduld der Betroffenen.

Wir verfolgen die Bergung aus der Ferne, und immer mit dem Gedanken, dass auch die Stadt Basel Ihre kleine Loreley hat, Sprich: mittlere Brücke.
 
Eintrag von: Zuschauer Datum/Uhrzeit: 04.02.2011, 10:52 Uhr
Eine Bitte um Erklärung.
Zunächst wurde bekannt gegeben, dass Schwefelsäure mit Wasser reagiert und dabei sehr hohe Temperaturen und explosiver Wasserstoff entstehen. Aufwendige und langwierige Analysen der Tankinhalte wurden vorgenommen.
Wie kann es dann jetzt in den Tanks ein Wasser-Schwefelsäure-Gemisch geben, dass so harmlos ist, dass es sogar durchgequirlt werden kann?
Kommentar der Redaktion:
Die Antwort steht beim Eintrag von "Frager".

Mit freundlichen Grüßen
webmaster
 
Eintrag von: Weiterdenker Datum/Uhrzeit: 04.02.2011, 10:45 Uhr
Ich hoffe die Einsatzleitung ist sich bei ihrem Zeitlupenartigen Vorgehen bewusst, dass sie jetzt wochenlang einige der ohnehin schon wenigen Schiffshebekräne auf dem Rhein blockiert.
Sie sollte sich die strafrechtlichen Konsequenzen klarmachen, die ihr drohen, wenn es zu einem Notfall auf dem Rhein kommt, bei dem wegen der nicht einsatzbereiten Hebekräne Menschen zu Schaden kommen. Dann heisst es "Köfferchen fürs Staatshotel packen".
Man kann vorsichtig vorgehen, mann kann übervorsichtig vorgehen, man kann aber auch vorsätzlich verzögern.
 
Eintrag von: Charon Datum/Uhrzeit: 04.02.2011, 00:07 Uhr
Ich hoffe, dass die Bundesregierung, bzw. die Regierungen der Anrainerstaaten einen EU-Fond einrichten, der die betroffenen Binnenschiffer in einem Maße entschädigen, die ein Fortsetzen der Existenzen ermöglicht. Es soll niemand an diesem Unglück verdienen, doch man darf nicht außer Acht lassen, dass hier tatsächlich Existenzen ganzer Familien bedroht sind! Eine gute Chance für die so oft gescholtene EU etwas zu leisten! Bei Hochwasser wird vielen Menschen zu Recht geholfen, dieses Unglück, dessen Ausmaße immer noch nicht abzuschätzen ist, rechtfertigt meiner Meinung nach schnelle und unbürokratische Hilfe!
 
Eintrag von: Dörbaum Jan Datum/Uhrzeit: 03.02.2011, 17:31 Uhr
Von mir ein Großes Lob an WSA/WSV/WSP, und alle Anderen. Kein Amt oder Person gibt gerne zu das Er hilfe braucht, aber Ihr nimmt es an, und das zeigt uns das Ihr wirklich alles tut was machbar ist. Auch ein danke an de Holländische Fachleuten von RWS und RWP für de hilfe an de Deutsche Kolegen. Ihr Allen zeigt und jetzt das wir in eine EU sind.
 
Eintrag von: Bram Datum/Uhrzeit: 03.02.2011, 15:38 Uhr
Hallo
Ich freue mich daruber das die talfahrt so nach mass freigegeben ist ,und das dafur einige bedingungen zu erfullen seien....
Aber kan jemand mich den mehrwert erklaren wan ich ab Oberwesel meine frau nach vorne schicken muss...???
Ich hab das radar auch vorne und vorne ein anker prasentieren ist wol das dumste ....
daher behalt ich sie lieber bij mir ins steurhaus
wan hier was passiert kan sie helfen/eingreifen,
hek anker fallen lassen, steuern wan ich zur not ins masschienen raum muss....aber wan sie vorne steht.... ?
gerne auskunft uber diese regel....

gruss Bram
Kommentar der Redaktion:
Mit der Forderung nach einem einsatzbereiten Besatzungsmitglied auf dem Vorschiff wird bezweckt, dass bei technischen Problemen im Vorschiff unmittelbar eingegriffen werden kann (z. B. Handsteuerung Bugstrahl, Handsteuerung Anker, etc.) und nicht erst jemand aus dem Steuerhaus nach vorne laufen muss.

Mit freundlichen Grüßen
webmaster
 
Eintrag von: peter Datum/Uhrzeit: 03.02.2011, 15:33 Uhr
Des einen Leid ist des anderen Freud. So traurig dieser Ausspruch auch im Gedenken an die zwei vermissten ist, und so leid mir es für die liegengeblieben Schiffer tut. Dank der tausenden Schaulustigen hat die Gastronomie in der Region hat den besten Januar und wahrscheinlich auch Februar aller Zeiten beschert. Von unserem Objekt schaut man direkt auf die Unglücksstelle, mit so einem Ansturm haben wir nicht gerechnet. Teilweise echt abartig wie sensationsgeil die Menschen sind. Das letzte Stück zum Sichtbereich ziehen Väter ihre Kinder hinter sich her als ob die Waldhof zwei Minuten später nicht mehr dort liegt. Wir haben selbst Binnenschiffer in der Familie und fühlen mit allen Beteiligten, aber so traurig es ist, wir profitieren als Gastronomiebetrieb enorm von dem Unglück. Großes Lob noch an das WSV. Großartige Pressearbeit, hoher und gefährlicher Arbeitseinsatz. Lasst euch nicht verunsichern und drängen.
 
Eintrag von: Maren Datum/Uhrzeit: 03.02.2011, 14:39 Uhr
komisch, kaum hat sich bezüglich Freigabe der Talfahrt was getan, ist Ruhe hier??
Schimpfe konnte man in den letzten Tagen hier viel lesen, Lob für die Koordinatoren wurde immer seltener. Immermehr "Experten" fanden sich, die es besser wussten, als diejenigen, die letzendlich die Verantwortung zu tragen haben.
Ich persönlich bin heilfroh, dass ich nicht in der Haut der Amtsleitung WSA oder WSP stecke, die Entscheidungen treffen muss und sie nach Außen vor allen Kritikern vertreten muss. Ich kann gut verstehen, dass man mit der Freigabe der Talfahrt zögerlich war. Im Falle einer erneuten Havarie wäre doch auch niemandem geholfen. Und das Geschrei wäre wieder groß gewesen: "Warum habt ihr die Talfahrt freigegeben, wenn das Gefahrenpotential so hoch war...?"
Wie man es macht, man macht es eh falsch.

Bei einem Eintrag wurde angemahnt, dass nicht rund um die Uhr an dem Problem gearbeitet würde. Gibt es denn wirklich jemanden, der glaubt, dass die Verantwortlichen pünktlich um 16 Uhr Feierabend machen und alles hinter sich lassen, um am nächsten Tag um acht wieder loszulegen???

Es war nunmal ein Unfall. Es ist schlimm genug, dass es ihn gab und das Menschen dabei ihr Leben ließen. Aber weitere Menschenleben zu gefährden, um möglichst schnell öffentlichkeitswirksame Erfolge präsentieren zu können, ist doch der falsche Weg.

Die Koordinatoren geben seit Wochen ihr bestes und auch sie würden sich sicherlich wünschen, dass bald wieder Alltag einkehren kann.
Also, lasst sie ihre Arbeit machen!
Aufmunternde, unterstützende Worte helfen sicherlich mehr als Anschuldigungen
 
Eintrag von: Frager Datum/Uhrzeit: 03.02.2011, 13:57 Uhr
Wie kann in den Laderäumen ein Säure-Wasser-Gemisch sein, dass vor dem Abpumpen erst umgerührt werden muß?
Nach amtlichen Veröffentlichungen reagiert die Schwefelsäure mit Wasser sehr heftig unter großer Hitzeentwicklung zu Wasserstoff.
Also doch keine Reaktion? Wo kommt dann der angebliche gefundene Wasserstoff her und wo ist die Hitze, die schon bei kleinen Mengen Wasser zur Expolsion der Tanks führen soll, hin?
Irgendwie wiedersprechen sich die öffentlichen Bekanntmachungen selber. Sollen Sie etwa nur die Verzögerungen bei der Bergung verschleiern?
Wo bleibt eine internationale Einsatzleitung aus Offizieren von Bundesmarine und den Marinen der anderen Rheinanliegerstaaten?
Kommentar der Redaktion:
Die Explosionsgefahr resultiert aus dem Wasserstoff, der sich aufgrund von korrosiven Prozessen innerhalb des Tankers tatsächlich in allen Tanks gebildet hat. Das Anbohren diese unter Druck stehenden Wasserstoffblase führte zu den Sperrungen.
Die Hitze und das Aufkochen der Schwefelsäure entsteht beim Zusammenführen von Wasser und Schwefelsäure. Die Intensität ist abhängig von den Mengenanteilen Wasser und Säure, und von der Konzentration der Säure.

Es ist nicht die Aufgabe der Bundesmarine Havarien zu beseitigen.

Mit freundlichen Grüßen
webmaster
 
Eintrag von: Realist Datum/Uhrzeit: 03.02.2011, 12:36 Uhr
Liebe Freunde auf dem Wasser!
Die sogenannte Bergung der Waldhof wird noch einige Wochen dauern, nämlich genau solange, bis nach Meinung der großen Frachtagenturen genügend Partikuliere als unerwünschte Konkurrenz platt gemacht - weil pleite sind.
Wer berät denn die sogenannte Einsatzleitung, die aus Dorffeuerwehr und regionalen Schiffspolizisten besteht? Es sind vermutlich Berater, die von den großen Schifffahrtsgesellschaften gestellt werden.
Wo bleibt eine Einsatzleitung auf europäischer Ebene? Schließlich sind mindestens 5 Länder von der Sperrung des Rheins unmittelbar betroffen.
Kommentar der Redaktion:
Der erste Satz ist eher im Bereich Verschwörungstheorie anzusiedeln.

Niederländische Kollegen sind zur Hilfe und Beratung vor Ort, wie andere Experten (Bergetechnik, Chemie, Schiffbau) auch.

Eine Begründung für eine internationale Einsatzleitung sehe ich nicht.

Mit freundlichen Grüßen
webmaster
 
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